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Es gibt Worte, die wir leichtfertig aussprechen, wobei man aber, wenn man innehält, erkennt, dass sie in Wahrheit eine Zumutung sind. »Fan« etwa, einsilbig von beinahe beschämender Banalität. Als trüge man einen schlichten Plastikkamm in die Kathedrale – unpassend, billig, profan. Und dennoch – wenn ich gezwungen wäre, ein solches Wort auf mein Leben zu heften, dann nur im Zusammenhang mit einem einzigen Namen: Frank Sinatra. Kein anderer Entertainer, kein Sänger, kein Mensch in der Sphäre des Populären hat es vermocht, die Grammatik des Gefühls derart vollständig zu beherrschen, die Syntax von Sehnsucht, Größe und Verfall so präzise musikalisch auszuleuchten, dass ein jeder Zuhörer meinte, er selbst wäre gemeint, sein eigenes Leben würde da verhandelt. Es ist diese Stimme, die mich stets begleitet hat  – nicht beiläufig, nicht wie jene zufällige Radiomusik im Hintergrund eines Sonntagnachmittags, sondern wie ein innerer Seismograph, der jedes Beben, jede unsichtbare Erschütterung im e...

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