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Gefühlt alle verfolgen aktuell den kleinen Affen Punch und wissen, wer er ist: ein Japanmakak im Ichikawa City Zoo bei Tokio, der sich an ein Plüschtier klammert, weil ihn seine Mutter verstoßen hat. Es ist bemerkenswert, wie schnell aus einem zoologischen Detail ein kollektives Gefühl wird. In vielen Zoos werden Plüschtiere als Ersatzmütter für verwaiste Affenbabys eingesetzt, ausgestattet mit Wärmequellen oder sogar einem simulierten Herzschlag, damit der kleine Körper etwas Verlässliches findet, an das er sich pressen kann, denn dieses Klammerverhalten ist kein niedliches Extra, sondern Voraussetzung für psychische Stabilität und spätere Sozialisation mit Artgenossen. Wenn Punch das Stofftier umgreift, sehen wir nicht nur Fell auf Fell, wir sehen ein Nervensystem, das versucht, sich zu regulieren. Und wir reagieren nicht, weil wir Primatologie studiert haben, sondern weil dieses Bild uns so unmittelbar trifft. Es berührt eine alte Erinnerung an Schutz und Geborgenheit, die tiefer li...

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