Wer sich viel mit Visualität beschäftigt, stellt manchmal auch sprachliche Phänomene sehr körperlich dar. Das Broken-Heart-Syndrom zum Beispiel. Nicht als Metapher, sondern als tatsächlich zerrissenes Herz. Warum? Weil es Nachempfindung stärkt.
Stell dir vor, du gehst an so einem Plakat vorbei. Zuerst bist du vermutlich ein bisschen angeekelt. Aber Ekel ist nicht Gleichgültigkeit, und das ist schon mal gut. Du bleibst stehen und schaust länger hin, als du eigentlich wolltest. Und dann erinnerst du dich, wie sich dein armes gebrochenes Herz damals angefühlt hat.
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