Für gewöhnlich rechnen Menschen Hundeleben in Menschenjahre um, als würde es etwas ordnen oder erklären, wenn man sagt, dieser Hund wäre jetzt vierzig oder sechzig oder alt genug für dies oder jenes. Bei mir läuft die Rechnung andersherum: Ich frage mich nicht, wie alt er wäre, sondern wie viele Hundejahre mir noch bleiben, wie viele Morgen, an denen ich zuerst seine Pfoten höre und dann erst die eigenen Gedanken. Und irgendwann wird diese Rechnung unverschämt genau, kleinlich und unangenehm präzise. Sie rutscht von Jahren in Monate, in Stunden, in Minuten, bis er gehen muss. Karlitos, bleib doch noch ein bisschen 🫀
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#karl