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Chowder Suppe „Chowder“ ist so ein herrlich altmodisches Wort. Ursprünglich kommt es vermutlich vom französischen „chaudière“ – das ist ein großer Kessel, in dem Fischer früher auf ihren Booten Eintöpfe gekocht haben. Daraus wurde im Englischen dann „chowder“: eine dicke, herzhafte Suppe oder ein Eintopf, meistens mit Kartoffeln, Zwiebeln, manchmal Speck und oft Fisch oder Meeresfrüchten. Entscheidender als die Zutaten ist aber das Prinzip: Chowder heißt immer „rustikal, sättigend, cremig oder zumindest dicklich“. Keine filigrane Brühe, sondern eine Suppe mit Haltung. Kurz gesagt: Chowder beschreibt weniger eine bestimmte Zutat und mehr eine Art zu kochen – direkt, bodenständig und tröstend. Eine Suppe, die nicht flüstert, sondern sagt: Setz dich, ich kümmere mich um dich. Der Mix aus sahnigen Kartoffeln, angebratenem Speck, Lauch, Sellerie und diesem leichten Zitronenkick macht die Suppe dichter, ehrlicher und moderner. Eindeutig ein Chowder, nur eben keiner, der sich an die Regeln...

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