Wochenrückblick
Viele fragen mich, warum ich ständig gute Laune habe.
Und ob es mich auch mit schlechter Laune gibt. Ja, gibt es. Sehr selten. Ich bin dann eher ein Zustand.
Und ja, ich bin meistens gut gelaunt und nein, das ist kein spirituelles Konzept.
Unterm Strich bin ich zu 99 % gut drauf. Nicht, weil mein Leben permanent applaudiert, sondern weil ich etwas ziemlich Uncooles gemacht habe: Ich habe aufgehört, mein Glück mit anderen zu vergleichen. Und auch damit, es ständig aufzuwerten, zu optimieren oder in hübsche Worte zu verpacken.
Ich bin glücklich mit dem, was ich habe. Punkt. Eher so ein ruhiges, stabiles Glück. Kein Konfetti, keine Dauer-Euphorie, kein Manifestieren bei Vollmond. Sondern dieses Gefühl, dass es passt. Dass nichts schreit. Dass nichts fehlt. Ich nenne es gern Zweckzufriedenheit mit Seele. Oder Alltagseuphorievermeidung.
Diese Woche hat mir das Glück ein paar Mal freundlich zugewunken.
Beim Aufräumen habe ich ein kleines Kreuz aus meiner Kindheit gefund...
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