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Warum Datensouveränität ohne Sovereign-SASE nicht funktioniert „Wir dachten, wir hätten Souveränität. Tatsächlich hatten wir nur einen Vertrag, in dem Souveränität stand.“ Diese Aussage eines europäischen Top-Managers bringt ein zentrales Problem auf den Punkt: Datensouveränität ist kein Vertragsversprechen – sie ist eine Architekturfrage. Das Unternehmen hatte konsequent auf Cloud gesetzt und eine etablierte Cloud-Security-Plattform (SSE) eingeführt. Regulatorisch fühlte man sich auf der sicheren Seite. Bis das Security-Team genauer hinsah: Policy-Updates kamen aus einer Managementkonsole außerhalb der eigenen Jurisdiktion. Teile der Traffic-Inspektion liefen außerhalb der Region – auf Infrastruktur, die nicht unter eigener Kontrolle stand. Und im Zweifel konnten ausländische Behörden auf die Daten zugreifen, weil die Anbieter dort ihren Sitz haben. Ein Einzelfall? Keineswegs. Von Europa über Asien bis Südamerika wächst die Erkenntnis: Daten sind das Kronjuwel – und souveräne Cloud...

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