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Das Gruppenpuzzle ist im UB und im Examen eine beliebte Methode, weil sie viel Schüleraktivität erzeugt und erlaubt, relativ viel Stoff arbeitsteilig zu bearbeiten. Genau deshalb wird sie so häufig gewählt. Und genau deshalb ist sie auch tricky. Was oft unterschätzt wird, ist der organisatorische Aufwand. Ein klassisches Gruppenpuzzle bedeutet zwei Gruppenwechsel. Das kostet Zeit, erzeugt Unruhe und geht immer zulasten der echten Lernzeit. Diese Zeit fehlt dann beim Verstehen, Durchdenken und Sichern der Inhalte. Deshalb sollte ein Gruppenpuzzle nur dann eingesetzt werden, wenn diese Wechsel didaktisch wirklich notwendig sind – nicht, weil die Methode „schön“ ist oder Aktivität verspricht. ➡️ Meine Empfehlung aus Seminarleitungssicht: Wenn du arbeitsteilig arbeiten willst, achte darauf, dass das Material stark reduziert ist und klar auf ein Ziel hinführt. Die Schüler:innen haben weniger Arbeitszeit, weil sie die Inhalte anschließend weitergeben müssen. Das heißt: weniger Text, wenig...

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