Ein paar Tipps:
Viele Problemfragen sind in Wahrheit keine:
„Was ist …?“
„Welche Merkmale hat …?“
„Wie funktioniert …?“
Das sind Wissensfragen.
Eine Problemfrage dagegen eröffnet einen Denkraum.
Was sie leisten sollte:
🔎 Sie enthält einen Konflikt oder eine Spannung.
Ohne Spannungsfeld gibt es keine echte Auseinandersetzung.
⚖️ Sie lässt mehrere begründbare Positionen zu.
Wenn die Antwort von Anfang an feststeht, ist es kein Problem.
🧠 Sie verlangt Abwägung.
Nicht nur beschreiben, sondern gewichten, vergleichen, beurteilen.
📌 Sie führt klar zum Stundenziel.
Eine gute Problemfrage ist kein netter Einstieg, sondern der rote Faden der Stunde.
Praxis-Tipp:
Problemfragen sind für viele SuS Neuland. Am Anfang brauchen sie Übung, wenn sie das Formulieren übernehmen sollen. Ein Scaffold gibt dafür die Form vor, sie füllen die Lücken. Schritt für Schritt können sie das dann immer eigenständiger machen.
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