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Es gibt so viele Mythen rund ums Loben. „Man soll nicht zu oft loben“, „Lob nur mit Begründung“, „Nicht auf die Person, sondern nur auf den Prozess“… Aber ehrlich gesagt: Viele dieser Regeln bringen eher Unsicherheit als Klarheit. Wenn du im Unterricht einen Moment erlebst, in dem ein Schüler etwas richtig gut macht, dann darfst du das sagen. Direkt, persönlich und so oft es angebracht ist. Das ist keine Schwäche. Es ist zeigt den Schüler*innen, dass sie gesehen werden und Fortschritte machen. Ein paar Tipps, die dir den Umgang mit Lob erleichtern können: ✅ Du brauchst nicht jede Äußerung zu analysieren. Wenn du merkst, dass ein Schüler sich wirklich angestrengt hat oder etwas Neues verstanden hat, darfst du das wertschätzen - auch ohne pädagogisches Fachvokabular. ✅ Nicht die Menge macht Lob problematisch, sondern die Beliebigkeit. Lob wird dann bedeutungslos, wenn es immer gleich klingt, nicht ernst gemeint ist oder keine Verbindung zum Geschehen hat. ✅ Auch ein kurzer Blickkon...

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