đ âGruppenarbeit ist ein Mussâ hĂ€lt sich hartnĂ€ckig, vor allem im Referendariat. Als wĂ€re Unterricht nur dann modern, wenn möglichst oft in Gruppen gearbeitet wird. Dabei erlebe ich hĂ€ufig das Gegenteil: viel Bewegung, wenig Tiefe und einzelne SchĂŒler:innen, die fĂŒr alle mitarbeiten.
đ„ Gruppenarbeit ist kein QualitĂ€tsmerkmal, sondern ein Werkzeug. Sie wird erst dann stark, wenn Rollen klar sind, Aufgaben prĂ€zise strukturiert sind und wirklich etwas entsteht, das in Einzelarbeit oder Partnerarbeit nicht in dieser Form möglich wĂ€re, zum Beispiel Perspektivwechsel oder komplexe Produkte.
đ§ In PrĂŒfungsstunden kann es riskant sein, Gruppenarbeit nur deshalb einzuplanen, weil man glaubt, man mĂŒsse. PrĂŒfer:innen achten auf Lernweg, AktivitĂ€t und kognitive Tiefe, nicht darauf, wie viele Tische zusammengeschoben wurden. Oft sind gut gefĂŒhrte Partnerphasen oder ruhige, klar vorbereitete Einzelarbeitsphasen didaktisch sinnvoller.
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Ehrlicher als âGruppenarbeit ist ein Mussâ wĂ€re: Sozialform...
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