đ2025 fĂŒhlt sich an wie ein Kipppunkt. In diesem Jahr haben mir so viele LehrkrĂ€fte wie selten zuvor erzĂ€hlt, dass sie die Schule verlassen oder verlassen möchten. Also habe ich nachgefragt: Woran liegt es wirklich?
âĄïž In meiner Umfrage tauchten immer wieder Ă€hnliche Punkte auf: permanente Ăberlastung, eine Schulkultur, in der man sich austauschbar fĂŒhlt, Entscheidungswege, die an der Praxis vorbeigehen, und das GefĂŒhl, mit den eigenen Sorgen âmitlaufenâ zu mĂŒssen, statt ernsthaft gehört zu werden. Viele beschreiben, dass sie ihren Job lieben, aber nicht mehr das System, in dem sie ihn ausĂŒben sollen.
Was mich dabei besonders beschĂ€ftigt: Kaum jemand geht, weil âdie SchĂŒler so schlimmâ sind. Die meisten gehen, weil Rahmenbedingungen ausbremsen, die eigentlich Lust auf guten Unterricht machen: zu wenig Zeit fĂŒr Vorbereitung, zu viel Kleinkram, unklare PrioritĂ€ten, wenig echte Entlastung. Die innere Schere zwischen Anspruch und RealitĂ€t wird irgendwann zu groĂ.
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