Bei vielen Unterrichtsbesuchen wählen Referendar:innen automatisch heterogene Gruppen – was durchaus sinnvoll sein kann.
Leistungsstärkere Schüler:innen können andere unterstützen, sprachlich anregen oder helfen, Strukturen zu klären.
Davon profitieren vor allem die Schüler:innen, die mehr Zeit, Hilfen oder sprachliche Unterstützung brauchen:
Sie erleben im besten Fall Erklärungen auf Augenhöhe, hören Lernstrategien in Alltagssprache und können sich sicherer einbringen.
Aber: Heterogenität hat auch Grenzen.
Stärkere Schüler:innen bleiben in solchen Konstellationen oft unterfordert und wiederholen Bekanntes, statt Neues zu erarbeiten.
In homogeneren Gruppen kannst du sie gezielter fordern – mit anspruchsvolleren Aufgaben, komplexeren Operatoren oder offenen Fragestellungen auf ihrem Niveau.
So entsteht echte Leistungsdifferenzierung, statt bloßer Unterstützungsarbeit. 📚
Die Kunst liegt im bewussten Wechsel:
– Heterogen, wenn du Kooperation, Perspektivwechsel oder sprachliches Lernen ...
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