Chicken-Fajita-Pasta
Klingt erst einmal wie ein Gericht, das sich jemand ausgedacht hat, der sich zwischen Tex-Mex-Abend und Nudelauflauf nicht entscheiden konnte. Ein Name wie ein kleiner Identitätskonflikt auf dem Teller. Fajita will Pfanne, Rauch, Paprika, Kreuzkümmel, ein bisschen Hitze und dieses Gefühl von „gleich wird alles in Tortillas gewickelt“. Pasta sagt: Beruhig dich, wir machen Kohlenhydrate daraus und nennen es Abendessen. Am Ende treffen sich beide irgendwo zwischen Feierabendküche und kulinarischem Kontrollverlust, und erstaunlicherweise funktioniert das verdammt gut. Da liegen Zwiebeln und bunte Paprikastreifen in der Pfanne, als hätte jemand versucht, dem Alltag wenigstens farblich etwas entgegenzusetzen. Die Crème fraîche macht daraus dann das, was jede gute Pasta braucht: eine Ausrede, warum man später noch einmal mit der Gabel in den Topf geht. Sie ist cremig, würzig und genau richtig für den Tag nach Vatertag, wenn die Welt wieder so tut, als wäre gestern nichts ...
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