Gebratene Zucchini aus der Pfanne
Es gibt im Leben zwei Arten von Überforderung: die, für die man eine Therapie braucht, und die, die im Juli ungefragt aus dem Gemüsebeet wächst. Anfangs freut man sich noch. Eine kleine Frucht, zart, glänzend, beinahe rührend. Man fotografiert sie und zeigt sie herum.
Drei Tage später liegen zwölf davon in der Küche. Weitere sechs wachsen bereits nach.
Und irgendwo unter einem Blatt wartet ein Exemplar von der Größe eines Kleinkindes darauf, entdeckt und anschließend an Menschen verschenkt zu werden, die seit Wochen nicht mehr ans Telefon gehen. Spätestens im Hochsommer beginnt auf deutschen Gartenzäunen jener stille Tauschhandel, bei dem niemand etwas tauscht, sondern lediglich versucht, Zucchini loszuwerden.
Deshalb heute ein Rezept, das weder Spiralschneider noch Mandelmehl noch eine spirituelle Beziehung zum Gemüse verlangt.
Die Zucchini wird schlicht in Scheiben geschnitten und in einer großen Pfanne kräftig gebraten. Und kräftig bedeutet: he...
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