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Ein Geständnis, das vielleicht überrascht – von jemandem, die beruflich sehr viel mit KI arbeitet: Ich rede eine Stunde mit KI zu einem Problem. Danach habe ich dreißig Fragen mehr als vorher. Ich rede zehn Minuten mit einem Menschen. Das Problem ist gelöst. Aber es muss nicht mal ein anderer Mensch sein. Manchmal bin ich selbst dieser Mensch. Am Wochenende bin ich vier Stunden durch die Berge gewandert. Handy im Flugmodus. Mit niemandem geredet, nur mit mir selbst. Nach einer extrem stressigen Woche fühlte sich mein Kopf an wie ein Wasserglas, in dem jemand den Sand aufgewirbelt hat. Eineinhalb Stunden hat es gedauert, bis sich der Sand gelegt hat und das Wasser klar wurde. Dann sprudelten die Ideen. Einfach so. Aufgenommen habe ich alles mit meiner Sprachfunktion im Handy. Das ist keine Ablehnung von KI. (Ich nutze sie jeden Tag, sehr viel sogar.) Aber es zeigt etwas, das wir gerade kollektiv verlernen: den Unterschied zwischen Antworten sammeln und ein Problem wirklich lösen. ...

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