Wenn ich Hunger habe, esse ich manchmal 5 Tomaten direkt aus der Packung (Kein Scherz, haha). Kein Teller, ich will nur satt werden.
Harmlos, dachte ich. Bis ich gemerkt habe: Sinnbildlich gesprochen mache das an viele Stellen. Weil ich mir buchstäblich zu viel auf den Teller lade und keine Zeit mehr zum Genießen bleibt.
Ich hab im Business die Strategie im Kopf, und will sofort machen. Der Teil dazwischen, in dem aus "fertig" ein "schön" wird, fällt einfach weg, wenn es stressig wird. Obwohl ich eigentlich das Kreative so sehr liebe.
Das Tückische: Man merkt es oft nicht, gerade wenn es als Unternehmer an allen Ecken brennt. Denn am Ende kommt ja trotzdem etwas raus.
Das Problem ist nur, dass fertig und gut nie dasselbe bedeuten können – aber wir aufhören, den Unterschied zu spüren.
Genau das wird jetzt zum eigentlichen Risiko. Weil KI genau das kann, was ich mir selbst antrainiert habe: schnell etwas Fertiges produzieren. Strategie rein, Ergebnis raus. Effizient, austauschbar...
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