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Nicht „was kann KI übernehmen?“, sondern „was würde ich verlieren, wenn sie es täte?“ Gestern telefonierte ich mit Boris Bolz, ehemaliger Red-Bull-CEO, seit 16 Jahren Zen-Mönch. Ich habe ihm erzählt, wie ermüdend ich die KI-Debatte finde. Dieses ewige Entweder-oder: Entweder wir arbeiten alle nicht mehr, oder wie bisher, nur schneller. Er hat mir von seinem Kloster in Japan erzählt. Dort gibt es eine ganz normale Müllabfuhr. Ein Lkw kommt, holt die Tonnen ab. Niemand trägt den Müll mehr fünf Kilometer zu Fuß durch die Stadt. Und trotzdem jeden Morgen fegt ein Mönch von Hand den Hof. Mit der Harke, über Stunden, und zieht Wellen in den Sand. Ich habe gefragt: Warum automatisiert ihr das eine und das andere nicht? Seine Antwort war SO GUT: Beim Müll zählt nur das Ergebnis. Leerer Eimer, fertig. Beim Hof zählt der Weg dorthin. Jede Linie im Sand ist Ausdruck der Person, die geharkt hat. Der Gedanke geht weiter: Ein Roboter, der für dich kocht? Sinnvoll, wenn es ums Sattwerden geht -...

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