Florentiner Apfelkuchen
Äpfel haben sich über Jahrzehnte ein tadelloses Image aufgebaut. Pausenbrot. Arztwartezimmer. „Nimm dir noch was Gesundes mit.“ Sie liegen in Obstschalen und sehen dabei zufrieden aus. Das kann man natürlich so lassen.
Oder man schneidet ein Kilo davon klein, gibt Zimt und Vanille dazu und sperrt sie anschließend zwischen Mürbeteig und einer heißen Masse aus Butter, Sahne, Honig, braunem Zucker und 180 Gramm Mandelblättchen ein.
Ich habe mich für Letzteres entschieden.
Florentiner Apfelkuchen.
Oben entsteht beim Backen diese karamellisierte Mandelschicht, die schon beim Anschneiden ein Geräusch macht, bei dem sämtliche guten Vorsätze kurz ihre Sachen packen. Darunter sitzen die Äpfel weich und saftig, ein bisschen säuerlich, mit Zimt und Vanille. Ganz unten Mürbeteig, dessen Aufgabe im Wesentlichen darin besteht, die Situation zusammenzuhalten.
Florentiner kennt man sonst als diese kleinen flachen Dinger, bei denen man sich immer fragt, warum jemand besch...
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