Mit einer E-Mail von der Adresse eines Redakteurs des Online-Portals "Nius" sollten offenbar Zugangsdaten von Politikern aus Bund und Ländern erbeutet werden. Die Bundestagsverwaltung warnte alle Abgeordneten vor der aktuell laufenden Phishing-Kampagne.
Bei Phishing wird versucht, unter Vorspiegelung eines anderen Zwecks an Passwörter oder persönliche Daten zu gelangen. In dieser Mail hatte es die vermeintliche Bitte gegeben, "den beigefügten Projektvorschlag so bald wie möglich" zu prüfen. Auf diese Weise Druck auszuüben und Nutzer zu schnellem Handeln zu bringen, ist eine übliche Methode. Das PDF sollte Nutzer offenbar zu einer Seite weiterleiten, auf der Zugangsdaten eingegeben werden konnten.
Bundestagsvizepräsidentin Andrea Lindholz (CSU) erklärte auf t-online-Anfrage, die betreffende E-Mail sei an insgesamt 560 Abgeordnete des Bundestags versandt worden. "In vier Abgeordnetenbüros erfolgten Eingaben von Benutzernamen und Kennwörtern." Das hat aber aus Sicht der Verwaltung keine...
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