Die Linke hat die Berliner Wahlen gewonnen und könnte mit Elif Eralp die nächste Regierende Bürgermeisterin der Hauptstadt stellen. Dagegen regen sich Empörung und Protest – nicht zuletzt wegen Antisemitismus-Vorwürfen und Nähe zu kriminellen Clans oder linksextremen Organisationen einiger Linken-Mitglieder.
Bundestagsvizepräsident und Linken-Politiker Bodo Ramelow hält die Empörung für überzogen, kritisiert aber Fehler seiner Partei. Im Interview mit uns plädiert er für mehr echten Dialog – abseits von Social Media.
In Bezug auf die Brandmauer und die CDU sagt Ramelow: "In dem Beschluss der CDU steht ja nur, dass man mit Extremisten nichts zu tun haben will. Die CDU aber legt das auf AfD und Linke aus. Ich finde nicht, dass ich ein Extremist bin. Und ich habe fünf Jahre lang gemeinsam mit der CDU für Thüringen Verantwortung getragen."
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