Currywurst Curry mit Paprika
Currywurst kann man natürlich an der Bude essen. Man kann sie aber auch in einen großen Topf werfen, ordentlich Sauce dazugeben und ihr drei Paprika und ein paar Karotten unterschieben, damit am Tisch später irgendjemand ernsthaft behaupten kann, man hätte Gemüse gegessen.
Mein Currywurst Curry ist vor allem eins: saucig.
Nicht drei Wurstscheiben mit einem dekorativen Klecks Tomate, über den anschließend das Wort „sämig“ geschrieben wird.
Hier wird geschöpft.
Die Bratwurst wird vorher schön gebräunt, dann in dicke Scheiben geschnitten und landet zusammen mit Paprika und Karotten in einer Sauce aus Tomate, Ketchup, Curry, etwas Süße, Säure und Worcestersauce.
Und diese Sauce ist hier keine Beilage.
Sie ist die Geschäftsführung.
Deshalb darf davon auch so viel im Topf sein, dass man irgendwann aufhört, mit der Gabel herumzustochern, und einfach Brot holt.
Natürlich können wir jetzt noch darüber diskutieren, ob Karotten in ein Currywurst Curry gehören...
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