Sie wurde 1921 in Berlin geboren und war eine der letzten lebenden Zeitzeuginnen des Holocaust. Nachdem ihr Bruder verhaftet und ihre Mutter nach Auschwitz deportiert und ermordet wurde, tauchte Margot Friedländer 1943 in Berlin unter und überlebte fünfzehn Monate lang in verschiedenen Verstecken, bis sie 1944 entdeckt und ins Konzentrationslager Theresienstadt deportiert wurde. Nach Jahrzehnten in New York kehrte Margot Friedländer 2010 dauerhaft nach Berlin zurück. Seitdem engagierte sie sich unermüdlich als Zeitzeugin, besuchte Schulen und Bildungseinrichtungen und berichtete Jugendlichen und Erwachsenen von ihrem Schicksal und den Verbrechen des Nationalsozialismus. Sie setzte sich besonders für Toleranz, Respekt, Demokratie und gegen Antisemitismus und Ausgrenzung ein. Für ihr Engagement wurde Margot Friedländer vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Bundesverdienstkreuz, der Ehrendoktorwürde der Freien Universität Berlin und dem Großen Verdienstkreuz der Bundesrepublik De...
Suggested Credits
Tags, Events, and Projects